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So fing alles an ...

Mit dem Neubau der Kegelbahnen im Gasthaus Heinrich Bösl kam in Hirschau das Kegeln wieder in Schwung. War früher auf den Bahnen im Böckl-Keller, beim Knorr und im Löwenbräusaal, das "Hinscheiben" die einzige Kegelart, so sollte das jetzt anders werden: Ein langjähriger Freundeskreis schloss sich mit Interessenten zusammen. Wöchentliche Kegelabende auf gesellschaftlicher Basis wurden eingeführt. Hermann Häckl, der bereits langjähriges Mitglied des Amberger Kegelclubs „Bahnfrei“ war, übermittelte die Spiele und wusste, wie ein Kegelklub zu führen war. Er wurde zum Gründungsvorstand gewählt.

Am 21.01.1954 war es dann soweit, der 1. Klubabend wurde durchgeführt.

 
Gründungsmitglieder des 1. Hirschauer Kegelklubs waren:

Josef Dorfner, Andreas Meyer, Hermann Häckl, Heinrich Dorfner, Wolfgang Tröster, Heinrich Schreiber, Hans Wild, Franz Zinner, Hermann Wittmann, Franz Meyer, Alfons Sperber, Kurt Böttrich, Adolf Schertl, Heiner Bösl, Karl Stoll;

 

nach kurzer Zeit kamen dazu:

Adolf Häckl, Hans Reil, Hans Luber und Josef Weih.

Als Beitrag wurde pro Abend 1,00 DM erhoben. Nichtanwesende hatten 0,50 DM nachzuzahlen. Anfang Oktober 1954 wurde beschlossen, dem Amberger Sportkegelverein als Klub beizutreten und an Wettkämpfen teilzunehmen. Der 1. Klubwettkampf gegen die Königscheiber Amberg ging mit 875:896 verloren. Es wurden5 x 50 Kugeln gekegelt. Die 1. Mannschaft erzielte folgende Ergebnisse:

Hermann Häckl                    194 Holz

Heiner Schreiber                 180 Holz

Josef Dorfner                     184 Holz

Hermann Wittmann            169 Holz

Adolf Häckl                        148 Holz

 

Der erste Sieg konnte am 22.11.1954 gegen „Bahnfrei“ Amberg mit 894:887 Holz erzielt werden. 200 Holz wurden dabei zum ersten Mal in einer Hirschauer Mannschaft durch Josef Dorfner gespielt, damals eine Schallgrenze.

Der Anfang war damit gemacht. 1956 trat der Klub dem Bayerischen Sportkegelverband bei und nach auch erstmals an den Kreismeisterschaften teil. Die Bahnverhältnisse in Hirschau jedoch wurden immer schlechter, so dass beschlossen wurde, die wöchentlichen Kegelabende in Kümmersbruck im Frühlingsgarten abzuhalten. Hauptsächlich die Unannehmlichkeiten des Hin- und Herfahrens waren dafür verantwortlich, das bereits zu dieser Zeit der Wunsch nach einer eigenen Kegelbahn aufkam. Doch das sollte noch eine Weile dauern.

Die Stadtmeisterschaft 1958 musste wegen eines erneuten Bahnwechsels abgebrochen werden. Durch den Neubau des GEBRÜDERS DORFNER STADIONS war der Bau einer eigenen Kegelbahn in greifbare Nähe gerückt. Die Fahrtkosten nach Kümmersbruck verhinderten Geldzuwachs in der Kasse, so wurde ab 1959 wieder auf der renovierten Bösl-Bahn gekegelt. Zu Zeiten, in denen kein Pächter für das Gasthaus da war, ersetzten Schafkopfabende das Kegeln.

Am 11.11.1960 fand der letzte Kegelabend auf der Bösl-Bahn statt. Am 19.11.1960 konnte die eigene Bundeskegelbahn in dem Sportheim des GEBRÜDER DORFNER STADIONS eingeweiht werden.

 

Am 19.04.1963 waren alle Mitglieder des Klubs „Menkenkes“, später "Alte Freunde", und vor allem Dingen fast alle Gründungsmitglieder anwesend.

 

Andreas Meyer, Hermann Wittmann, Wolfgang Tröster, Hermann Häckl, Paul Winter, Heinrich Dorfner;

Hans Reil, Willi Bösl, Heinrich Schreiber, Josef Dorfner, Albert Scheffmann, Josef Schneider;

Josef Weih, Hans Wild, Alfons Sperber, Adolf Häckl.

 

Die Bahn 1, oder

ein Traum wird Wirklichkeit

Nachdem schon jahrelang der Wunsch nach einer eigenen, den Vorschriften entsprechende Bundes-Kegelbahn keimt, bot sich durch den Neubau des GEBRÜDER DORFNER STADIONS die Gelegenheit dazu. Anlässlich einer Zusammenkunft des Stadion-Bauausschusses machte Hermann Häckl den Vorschlag, an den Umkleidetrakt auf Kosten des Kegelklubs eine Bahn anzubauen. Hermann Dorfner, als Initatior und Spender, ließ daraufhin den Plan ändern. Es stellte sich heraus, dass die Kosten für den Kegelklub insgesamt zu hoch werden würden. Hermann Dorfner erklärte sich auf Vorsprache des damaligen TuS-Vorstandes Edi Schwinger bereit, den Rohbau zu erstellen.

Den Kegelbahnbau übernahm die Firma Blum, Krommer & Co. Aus München, alles was Klubmitglieder selber beitragen konnten, geschah. Hans Reil und Alfons Sperber übernahmen die Zimmerer- und Schreinerarbeiten, Adolf Häckl verlegte die elektrischen Leitungen und Albert Scheffmann kümmerte sich mit seinem Vater um die Mauertätigkeiten.

Hermann Häckl hatte die Gesamtleitung, er wurde von seinem Arbeitskollegen Robert Adunka sen. bestens beraten. Darüber hinaus halfen die Kegelbrüder mit Hand- und Spanndiensten kräftig mit. Die Kosten beliefen sich auf insgesamt 6.000,00 DM. Davon brachte 1.500,00 DM der Kegelklub auf, den Rest übernahm der TuS Hirschau.

 

Hermann Häckl kegelt den ersten Wurf am 19.11.1960

 

Am 19. November 1960 wurde die Kegelbahn, die noch über keinen automatischen Kegelaufsteller verfügte, vom Bayerischen Keglerbund abgenommen und offiziell eingeweiht. Alfons Sperber und Albert Scheffmann waren die ersten Hirschauer, die in Hirschau das Kegelsportabzeichen in Bronze schafften.

Im Sommer 1961 konnte dann die Automatik in Betrieb genommen werden. Damit verlor der Kegelklub einen Arbeitsplatz. Wie diese „Errungenschaft“ vom örtlichen Reporter Anderl Müller in der „Amberger Zeitung“ dargestellt wurde, ist lesenswert.

 

„Die Schweizer Spezialfirma Schmidt hat die raffinierte Apparatur ausgearbeitet. Sie wird vorne im Klubraum von einem Schaltkasten aus gesteuert. Nach jedem Schub wird das Ergebnis über elektrische Relais auf einem quadratischen Glasbild angezeigt. Wenn es, ‚alle Neune’ oder ein ‚Kranzl’ gibt, dann ertönt ein elektrisches Läutzeichen und im Lichtbild erscheint entweder ein Glücksschwein oder ein grüner Kranz. Von der ganzen Apparatur ist nichts sichtbar. Durch eine Wandöffnung sieht man die aufgestellten Kegel. Die ganze Automatik gleicht einem Marionetten-Theater. Jeder Kegel ist mit einer Schnur festgehalten und nach dem Schub tritt die Automatik in Aktion: die umgefallenen Kegel werden im Lichtbild angezeigt, an der Schnur hochgezogen, im Polisator beruhigt und sofort wieder abgesetzt. Auch die Kugel verschwindet in einem Durchlass und wird automatisch nach vorne gerollt.
Selbstverständlich kann man die Automatik nach Belieben einstellen: man kann ‚total’ oder nach der Abräum-Disziplin aufstellen lassen. 9.000,00 DM kostet diese Einrichtung und die Mitglieder haben große finanzielle Opfer aufgebracht. Das Betreten der Bundesbahn (und auch des Vorraums) ist nur mit Tennisschuhen erlaubt. Man will die teure Anlage pfleglich behandeln.“

 

Die 2. Bahn, oder

wir wollen auch Heimspiele!!!

1961, also ein Jahr nach dem Bau einer eigenen Bahn, zählte die Abteilung 70 Mitglieder. Als 1966 im Rahmen der Generalversammlung erstmals von Seiten der Mitglieder nachgefragt wurde, ob man nicht eine weitere Bahn bauen sollte, gab es bereits drei Männerklubs und zwei Frauenklubs. Gründe für den Erweiterungsbau einzutreten waren damals die viel zu knappen Trainingszeiten, sowie die Tatsache, dass die Heimspiele auswärts ausgetragen werden mussten. Vom Deutschen Keglerbund waren für Wettkämpfe nur Anlagen mit zwei Bahnen zugelassen, in Hirschau gab's nur Eine. Die Heimspiele mussten im Gasthof „Biehler“ ausgetragen werden, was zum einen nicht billig war und zum anderen den Heimvorteil vermissen ließ.

In der Hauptversammlung 1968 wurde dann endlich, fast einstimmig, der Bau einer zweiten Bahn beschlossen.

In der Zeit 29. Mai bis zum 22. August 1969 wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Die vorhandene Kegelbahn wurde bis auf die Grundmauern abgetragen, erhalten blieben nur der Unterbeton und der Kegelstellautomat. Der Heizungsraum wurde an die Ostseite des Sportheims verlagert. Die Bahn wurde angebaut und der frühere Heizungsraum als Aufenthaltsraum für die Kegler mit einbezogen. Durch diese Umgestaltung ergab sich für die Kegler die Möglichkeit, hinter der Bahn zu sitzen, und nicht wie bis dahin, ohne direkten Blickkontakt zu den Kegeln oder nur mit langen Hälsen über die Brüstung gelehnt, das Geschehen verfolgen zu können.

 

Die Kegler beim Arbeitseinsatz

Unter Leitung derselben qualifizierten Fachkräfte wie beim Neubau, gingen die Mitglieder der Abteilung ans Werk, das bei soviel Idealismus einfach gelingen musste. 90 % der notwendigen Arbeitsstunden, stolze 2350 an der Zahl, erbrachten 53 Mitglieder und Freunde der Kegelabteilung. Die meisten Arbeitsstunden leisteten damals Georg Duschner mit 205, Alfred Hahn 185, Adolf Häckl 167, Josef Schlegl 165 und Hermann Häckl mit 163. Gearbeitet wurde in der Regel bis abends 20:00 Uhr. Das Kiefernparkett hielt die Freiwilligen gar bis 2:00 Uhr nachts auf der Baustelle. Nach Fertigstellung des Parketts kam in der Runde die Idee auf, den Gastraum durch einen großen, runden Tisch zu füllen. Dieser Tisch, der sicher einmalig ist, wurde gefertigt von Adolf Häckl, Alfons Sperber und Georg Duschner.

Ohne die Spenden von Gebrüder Dorfner OHG, Hans Reil, Hermann Wittmann sowie vieler weiterer Mitglieder, Gönner und Freunde, wäre die Energieleistung nicht möglich gewesen. Der kostete insgesamt ca. 45.000,00 DM, wovon die Hälfte über einen Kredit finanziert wurde. Hierfür übernahm die Schlossbrauerei die Bürgschaft

 

„Um den Tisch die Kegelbahn gebaut“

Clubraum der Kegler wird durch einen großen runden Tisch geprägt

„Erst war der Tisch da, dann haben wir die Kegelbahn herumgebaut“ so wissen die Kegler des TuS 1870 Hirschau bezüglich ihres neuesten „Hirschauer Stückl's“ zu berichten. Der „Eintonner“ füllte tatsächlich den ganzen Clubraum der neuen doppelläufigen Bundeskegelbahn im Hirschauer Stadion am Moosweiher aus.

Ähnlich wie der Erdtrabant am Mond, steht er auf drei stählernen Plattfüßen, und auf dem breiten Eisenring ist die dicke Naturholz-Eichenplatte aufgeschraubt. 24 Mann können sich an den Tisch setzen. Wenn der Kreis erweitert wird, dann passen über 30 hin. Es gibt natürlich bereits die ersten gesellschaftlichen Wettbewerbe: welche fünf Männer können den Tisch mit dem Rücken anheben, welches Paar tanzt den rundesten Walzer darauf, wer kommt zur Tischmitte, ohne dass er die Füße vom Boden nimmt?

Die Kegelabteilung ist jedenfalls stolz auf diesen, von ihren Clubmitgliedern in der Freizeit kostenlos angefertigten Riesentisch. 7,30 m² misst der Keglertisch.

So schilderte der Reporter Müller in der Amberger Zeitung den in der Oberpfalz auch heute noch einzigartigen Tisch

 

 

Die Abteilung wächst und wächst, oder

Aller guten Dinge sind Vier!!!

Seit dem Bau der zweiten Bahn 1969 wuchs die Abteilung zahlenmäßig stark an. In der Spielsaison 1976/77 waren 14 Mannschaften im Spielbetrieb gemeldet. Die Mannschaften der Damen und der weiblichen Jugend waren in der Zwischenzeit Bayerische Meister geworden und hatten sich für die Bayerliga qualifiziert. Waltraud Reil in der Junioren-Nationalmannschaft. Für die Durchführung der Wettkämpfe in der Bayernliga war eine Vier-Bahnenanlage nötig und so mussten, wie zehn Jahre zuvor, die Heimspiele wieder auswärts in Weiden oder Amberg ausgetragen werden. Durch den Wegfall des Heimvorteils konnte die Liga nicht gehalten werden. Außerdem waren die Trainingszeiten für die vielen aktiven Sportkegler zu gering.

Am 7. Mai 1977 nahm dann das Team der 100 Freiwilligen, zusammen mit der inzwischen schon erfahrenen Bauleitung Hermann Häckl, Robert Adunka jun. und Hans Reil, den Bauabschnitt I der Erweiterung zu einer Vier-Bahnanlage in Angriff. Am 4. September 1977 begann die Sportwoche zur Eröffnung. Wieder war es gelungen, innerhalb der Sommerpause den Bau zu vollenden. 551 Kegler von nah und fern bewarben sich um das Sportabzeichen. Im Bauabschnitt II erfolgt im Laufe des Jahres noch der Anbau der Toiletten, Umkleideräume, eines Vereinszimmers und eines Schiedsrichterraumes unter der Leitung des TuS-Vorstandes Erwin Streber.

Das Kegelsportheim im GEBRÜDER DORFNER STADION gehört mit zu den schönsten Sportstätten dieser Art. Es besitzt heute einen Neuwert von ca. 500.000,00 DM und ist schuldenfrei.

 

Je besser der Nachwuschs –

desto erfolgreicher die Zukunft.

Dieser Leitsatz spielt eine wichtige Rolle im Hirschauer Kegelsport. Bereits 1965 stellte die Jugend männlich erstmals mit Hardi Nispel den Oberpfalzmeister. Er und die männliche Jugend hielten in den 60er Jahren das Jugendfähnlein hoch. Nach dem Bau der zweiten Bahn startete die Abteilung eine breite Jugendwerbung. Besonders viele Mädchen folgten dem Aufruf. Bereits 1971 konnte die weibliche Jugend Oberpfalzmeister werden 1972 holten Gertrud Bösl, Renate Stoll und Rosemarie Brysch den Bayerntitel. Hatten die Jungen zunächst eine kleine Pause eingelegt, so zeigen sie seit 1978 wieder aufsteigende Tendenz und spielen seit der vergangen Saison den fünften Tabellenplatz vor der Mannschaft aus den Großstädten Nürnberg und München.

 

Ein Bericht über den Hirschauer Keglernachwuchs wäre nur die Hälfte wert, würden nicht die Erfolge von Waltraud Reil erwähnt. Mit 817 Holz erreichte sie 1972 den 3.Platz bei den Deutschen Meisterschaften und schaffte damit den Sprung in die Junioren-Nationalmannschaft. 1973 und 1975 ernannte die Stadt Hirschau sie zur „Sportlerin des Jahres“. 1975 holte sie mit der Nationalmannschaft der Juniorinnen in Budapest bei den Europameisterschaften die Bronzemedaille.

 

Einen ähnlichen Erfolg konnte Reinhard Pressel vom Klub Neukirchen erreichen, als er 1982 mit der Nationalmannschaft der Junioren Weltmeister wurde.

Die Kegelabteilung sucht auch derzeit wieder Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren, die den Kegelsport erlernen wollen. Unter Anleitung geprüfter Übungsleiter ist jeden Donnerstag und Freitag von 17:00 bis 18:30 Uhr Jugendtraining. Talentierte Jungen haben derzeit die Möglichkeit, sich für die Bayerligamannschaft zu qualifizieren, bei den Mädchen wird versucht, eine schlagkräftige Mannschaft aufzubauen. Außer einer Portion Idealismus, einem Trainingsanzug und Turnschuhen ist keine weitere Ausrüstung notwendig, Jugendkegler sind beitragsfrei

 

Das erste Jugendtraining

Weibl Jugend A, 5. der Deutschen Meisterschaften 1975:

Kornelia Häckl, Ulrike Reil, Rosemarie Brysch, Betreuer Alfred Hahn

 

Jugend-Bayernliga Mannschaft 1983/84, 5. Platz

Hermann Dobmeier, Jürgen Schertl, Rüdiger Hanft, Armin Hautmann, Jürgen Fischer

Der Kegelklub "Menkenkes", später "Alte Freunde", gründete die Abteilung. 1961 kam "Fortuna" dazu und 1964 gründete sich der "Saunogl-Klub", aus dem "Rot-Weiss" hervorgegangen ist. Im Gegensatz zum Frauenkegeln, bei dem die Hirschauer mit zu den Pionieren gehörten, gab es in den 60er Jahren bereits mehrere Männerklubs in unserem Bereich. Aus den drei Klubs wurde der SK-Verein Hirschau und die besten Kegler bildeten die 1. Mannschaft, welche lange Zeit in der Bezirksliga Oberpfalz mitspielte. Diese Abmachung wurde später wieder aufgegeben. Heute gibt es keine aus verschiedenen Klubs zusammengestellten Mannschaften mehr. Jeder Klub startet für sich.

Aufgrund der Tatsache, dass Kegeln lange Zeit als Männersport galt, waren bei den Männern Erfolge schwerer zu erringen als im Frauen- und Jugendbereich. Dennoch konnte 1965 der Städtevergleich gegen die Keglerhochburgen Amberg und Weiden mit 2372 Holz gewonnen werden. 1962 hatten die Menkenkes bereits den 2. Platz bei den Bezirksmeisterschaften geholt und nahmen, ein Jahr nach dem Kegelbahnbau, an den Bayerischen Meisterschaften teil.

 

Klubmannschaft Menkenkes 1962

 Hans Reil, Paul Winter +, Josef Dorfner +, Hermann Häckl +, Albert Scheffmann +.

 

Das Management liegt seit 30 Jahren im Männerbereich. Seit dieser Zeit ist Hermann Häckl Abteilungsleiter und Vereinsvorstand. Solange die Abteilung von 1960 bis 1982 verschuldet war, führte er auch die Vereinskasse. Hans Reil ist seit 1963 2. Vorstand.

Auch Paul Winter und Franz Hautmann haben als Kassier und Sportwart bereits viele Jahre Funktionärstätigkeit hinter sich. Nicht vergessen werden darf Alfred Hahn, der zum einen als erster geprüfter Übungsleiter in Hirschau die Jugendarbeit mit aufbaute und zum anderen seit mehreren Jahren die Kegelbahnen so hervorragend pflegt, dass alle auswärtigen Mannschaften voll des Lobes darüber sind.

In den letzten Jahren nahm die Leistungsdichte im Hirschauer Männerkegeln sehr zu. Der Klub Fortuna stieg zweimal nacheinander auf und spielt in der nächsten Saison in der Bezirksliga A Nord. Die Alten Freunde spielten heuer mit 2764 im Spiel gegen Blau-Weiß Moosbach einen neuen Oberpfalzrekord. Paul Winter, der wohl zur Zeit beste Hirschauer Kegler, trug dazu herausragend 506 Holz bei; über 500 Holz hatte bis dahin kein Hirschauer Kegler erreicht. Die Alten Freunde I schafften ihren bisher größten Erfolg und stiegen in die Regionalliga auf. Bereits 1982 hatte Fortuna Neukirchen, das sich 1973 der Abteilung angeschlossen hatte, den Sprung in die Landesliga geschafft, konnte diese aber nicht halten. So treffen die Alten Freunde in der kommenden Saison in der Regionalliga wieder auf die Neukirchener Vereinskameraden. Derzeit sind, den TSV Kümmersbruck, der 1974 zur Abteilung kam, und Fortuna Neukirchen eingerechnet, 14 Männermannschaften beim Punktespielbetrieb gemeldet

 

1962

Klub Menkenkes, 2. Bezirksmeister

1965

Städtevergleich gegen Amberg und Weiden wurde gewonnen

1968

Hardi Nispel, Oberpalzmeister

1969

Hardi Nispel, 8. bei den Deutschen Meisterschaften

1975

Senioren A-Mannschaft, Bezirksmeister

1984

Klub AF, 1. der Bezirksliga und Oberpfalzmeister

Senioren B-Mannschaft, Oberpfalzmeister

Wolfgang Häckl, Oberpfalzmeister der Junioren und 9. der Bayerischen Meisterschaften

Senioren B-Mannschaft (über 60 Jahre) Bayerischer Vizemeister

 

Bayerischer Vizemeister 1984, Senioren B

 Alfred Hahn, Hermann Häckl, Georg Schertl, Paul Winter

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